Stiftung und Stadtwerke starten Solar-Projekt
Der Vertrag ist unterzeichnet und das gemeinsame Solar-Projekt geht an den Start. Die Margarethe Krupp-Stiftung plant zusammen mit den Stadtwerken Essen, Solarmodule auf Dächern der „Neuen“ Margarethenhöhe zu installieren, um so für ihre Mieterinnen und Mieter „hausgemachten“ grünen Strom anbieten zu können.
Es ist nicht die erste erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und den Stadtwerken Essen: Das Produkt „MargarethenStrom“ ermöglicht Mieterinnen und Mietern der MKS auf der Margarethenhöhe einen exklusiven Stromtarif zu besonderen Konditionen. Und auch in Sachen E-Mobilität haben die Stadtwerke in der Tiefgarage unter der neuen Verwaltung an der Altenau 2 insgesamt 13 Wallboxen für E-Fahrzeuge geplant und installiert.
Das aktuelle Großprojekt bestückt insgesamt 40 Hausdächer mit Photovoltaikmodulen, um grünen Strom direkt aus der Steckdose anbieten zu können. Gestartet wird zunächst mit drei Testhäusern am Helgolandring. Das Pilotprojekt ist aber erweiterbar. Die Margarethe Krupp-Stiftung bereitet die Häuser vor, tauscht Zähler aus, prüft die Statik des Daches und legt Anschlüsse.
„Wir als Stadtwerke pachten die Dächer von der Margarethe Krupp-Stiftung, installieren die PV-Anlagen und betreiben sie“, erklärt Christian Veit, Leiter Geschäftsfeldentwicklung und Individualkundenlösungen bei den Stadtwerken Essen. „Den Strom stellen wir dann den Mieterinnen und Mietern der MKS zur Verfügung und diese können vor Ort erneuerbare Energien nutzen“, informiert Veit.
Stiftungsvorstand Michael Flachmann betont: „Mit den Stadtwerken Essen als regionalem und kompetenten Partner blicken wir auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und wir sind sicher, dass wir auch langfristig gemeinsam Vorteile für die Menschen auf der Margarethenhöhe generieren können.“ Das erste Dach des Pilotprojektes soll noch in diesem Jahr fertig werden.
Bild oben: Christian Veit (re.), Leiter Geschäftsfeldentwicklung und Individualkundenlösungen, und Bastian Keldenich (li.), Sachgebietsleiter Individualkundenvertrieb, von den Stadtwerken Essen mit Prokurist Jochen Biefang und Vorstand Michael Flachmann (2.v.l.) von der Margarethe Krupp-Stiftung. Foto: MKS / André Schuster