Stiftung legt den Grundstein für „Greenliving“

Stiftung legt den Grundstein für „Greenliving“

7. März 2026 0 Von Sonja Mersch

Der alte, leerstehende EDEKA-Markt ist längst abgerissen, die Baugrube ausgehoben und die Bodenplatte betoniert, auch die ersten Wände stehen schon: Am Neubauvorhaben „Greenliving“ am Helgolangring ist der erste Bauabschnitt gestartet. Michael Flachmann, Chef der Margarethe Krupp-Stiftung, hat heute zusammen mit Partnern und Unterstützern des Projekts symbolisch den Grundstein gelegt und dafür wieder selbst zur Maurerkeller gegriffen. „Ich bin sehr glücklich und auch stolz, Teil der ständigen Weiterentwicklung der Margarethenhöhe und der Margarethe Krupp-Stiftung zu sein“, sagte er feierlich. Nach dem ersten Spatenstich (siehe Bericht) waren auf dem Gelände zum Glück keine Weltkriegsbomben gefunden worden, erzählte er, allerdings habe man mehrere LKW-Ladungen voll Kohle als Sondermüll zur Deponie fahren müssen.

Grüne Fassade und barrierefreies Wohnen

Auf dem Gelände am Helgolandring entstehen nun in zwei Bauabschnitten 49 moderne und barrierefreie Wohnungen, alle mit einem großzügig bemessenen Balkon. Geplant sind außerdem zwei von der AWO betreute Wohngemeinschaften, eine fünfzügige Kindertagesstätte, eine Tagespflege mit ambulantem Pflegedienst und ein Quartierstreff. Insgesamt entstehen so rund 5.720 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Außerdem sollen in fußläufiger Nähe 160 Fahrradstellplätze und 86 PKW-Stellplätze realisiert werden. „Ein besonderer Hingucker und wichtiger Baustein in Sachen Nachhaltigkeit wird die begrünte Fassade, um die wir lange gerungen haben“, so Michael Flachmann. Der schwellenfreie Zugang zu allen Einheiten gehöre ebenfalls dazu. „Die Zukunft unseres Handelns muss durch Nachhaltigkeit geprägt werden, dafür steht dieses Bauprojekt in besonderem Maße. Mögen die guten Vorsätze und eine unfallfreie Erstellung dieses Bauwerks begleiten und zu einer generationsübergreifenden Nutzung führen.“


Zeitkapsel und Maurerkelle

Bevor er eine Zeitkapsel mit der tagesaktuellen Zeitung und dem Magazin der Margarethe Krupp-Stiftung füllte und dann als erster zur Maurerkelle griff, dankte Michael Flachmann allen beteiligten Projektunterstützer*innen: dem planenden Architekturbüro Tor 5, den Bauverantwortlichen des Generalunternehmers Freundlieb und dem Rohbauteam, den Betreibern der Sozialflächen der AWO und seinen Kolleginnen und Kollegen der Margarethe Krupp-Stiftung, allen voran dem Projektverantwortlichen Tobias Thiele. Ein besonderer Dank galt auch den Finanzierungsexperten der Stadtsparkasse Essen, „denn dieses besondere Bauprojekt konnten wir überraschenderweise nicht mit dem Geld auf unserem Sparkonto realisieren“, so Flachmann.