Stöbern beim Basar

Stöbern beim Basar

2. November 2019 0 Von some

Diesen Sonntag veranstaltet die Evangelische Gemeinde wieder ihren großen Basar im Gustav Adolf Haus. Nach dem Gottesdienst können alle, die Lust haben, ab 11.30 Uhr nach schönen Dingen stöbern. Besonders auffällig ist der große Tisch mit Porzellan und Gläsern – alles gespendet von Gemeindemitgliedern. “Wir sammeln das ganze Jahr”, sagt Andrea Lach vom Gemeindeamt. Da auch viele Gegenstände aus Haushaltsauflösungen abgegeben werden, sei der Basar eine gute Gelegenheit, Dinge für den eigenen Haushalt zu finden. “Oft kommen auch Studenten, die sich Teller, Töpfe, Besteck und Gläser für ihre erste Wohnung aussuchen.”

Tatsächlich sind auf dem riesigen Tisch nicht nur schöne Einzelstücke aufgebaut, sondern auch viele komplette Gläsersets und Kaffeeservices – teils mit wunderschönen Mustern, die man in modernen Einrichtungshäusern gar nicht mehr finden würde. Dazu kann man viel Nützliches für den Haushalt entdecken – vom Kerzenständer bis zur Knoblauchpresse. Elektrogeräte, CDs und Bücher gehören ebenfalls zum Sortiment beim Gemeindebasar. An einem weiteren Tisch werden Modeschmuck und Weihnachtsdeko angeboten, der Frauenkreis verkauft Handarbeiten, und im hinteren Teil des Saals stehen zahlreiche Ständer mit Second Hand Kleidung. Im Bachsaal im Untergeschoss gibt es außerdem Kinderbücher, Spiele und Bastelaktionen des Evangelischen Kindergartens.

Tagelang haben ehrenamtliche Helferinnen die Sachen aus dem Keller des Gustav Adolf Hauses nach oben geschleppt und liebevoll auf Tischen aufgebaut – Hunderte von Bananenkisten voll mit gespendeten Dingen. “Wir sind sechs bis acht Leute pro Tag und arbeiten hier sechs Stunden lang”, berichtet eine der Helferinnen. “Manche von uns nehmen sich sogar extra Urlaub dafür.”

Der Basar ist ein richtiger Trödelmarkt. Allerdings, so betont Andrea Lach, seien die Preise festgelegt – gehandelt werde nicht. Dafür fließe der Erlös aus dem Verkauf in die Evangelische Gemeinde, zum Teil etwa in dringend nötige Renovierungen.

Alles, was am Ende des Basars gegen 17 Uhr nicht verkauft wurde, wird wieder eingepackt – einiges geht aber direkt als Spende weiter an die Diakonie. “Wenn sich etwas nicht verkauft, geben wir es irgendwann lieber weiter, denn uns ist wichtig, dass die Sachen wieder verwertet werden”, sagt Andrea Lach. Nachschub gebe es ohnehin immer – nach dem Basar sei vor dem Basar.

Das leibliche Wohl kommt beim Gemeindebasar übrigens auch nicht zu kurz: Besucher können selbst gemachte Marmelade und Kekse kaufen und auch Kuchen und Waffeln genießen. Zur Stärkung gibt es außerdem Grünkohl, Suppe, Salat und Gegrilltes.

Gemeindebasar
Gustav Adolf Haus
Sonntag, 3. November 2019
11.30-17 Uhr

Fotos: Sonja Mersch